Allgemeine Geschäftsbedingungen für Findcheck
findcheck.de ist ein Angebot von Dimedial.
Stand: Juni 2026 · Anbieter und Vertragspartner ist der im Impressum genannte Betreiber (Dimedial.de, Mindener Str. 52, 32049 Herford, Geschäftsführer Thomas Dickenbrok, USt-IdNr DE323567202).
§ 1 Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter der Plattform Findcheck und Vertragspartner der Nutzer ist der im Impressum genannte Betreiber. Diese AGB gelten für sämtliche Verträge über die Nutzung der unter Findcheck.de angebotenen Software und der damit verbundenen Leistungen. Findcheck richtet sich an Unternehmen, Organisationen, Kommunen, Agenturen, Vereine, Selbstständige und Verbraucher. Abweichende Bedingungen eines Nutzers gelten nur, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
§ 2 Leistungsgegenstand
Findcheck ist eine Softwareplattform zur Suche, Sammlung, Darstellung und Auswertung öffentlich zugänglicher oder vom Nutzer ausdrücklich autorisierter Online-Inhalte. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem gewählten Tarif und der bei Vertragsschluss angezeigten Leistungsbeschreibung. Je nach Tarif können enthalten sein: Anlegen und Verwalten von Suchen, Anzeige öffentlicher Erwähnungen, Filterung/Markierung/Archivierung, automatische Zusammenfassungen, Benachrichtigungen und Briefings, Reports und Exporte, Verbindung eigener Kanäle sowie Team- und Mandantenfunktionen. Nicht jede Internetseite oder Plattform kann vollständig durchsucht werden. Findcheck schuldet weder die vollständige Erfassung sämtlicher Erwähnungen noch einen bestimmten Erfolg.
§ 3 Quellen und Plattformverbindungen
Findcheck verarbeitet ausschließlich Inhalte aus zulässigen öffentlichen Quellen oder aus rechtmäßig verbundenen Konten. Private Profile, geschützte Bereiche und Inhalte hinter Zugangsbeschränkungen sind nicht Bestandteil der regulären Leistung. Funktionen einzelner Quellen können eingeschränkt oder eingestellt werden, wenn eine Plattform Schnittstelle, Genehmigungen oder Nutzungsbedingungen ändert. Wesentliche Einschränkungen werden mitgeteilt, soweit möglich und zumutbar.
§ 4 Demo
Findcheck kann einen kostenlosen, unverbindlichen Demo-Modus anbieten. Die Demo enthält ausschließlich gekennzeichnete Beispiel- und Testdaten und stellt keine echte laufende Suche, keine vollständige Produktleistung und keine Zusicherung dar. Der Zugang kann zeitlich und funktional begrenzt sein; Missbrauchsschutz (Sitzungsbegrenzung, Rate Limits, Rücksetzungen) ist zulässig. Ein Anspruch auf dauerhafte Bereitstellung besteht nicht.
§ 5 Registrierung und Nutzerkonto
Für personalisierte oder kostenpflichtige Funktionen ist ein Nutzerkonto erforderlich. Der Nutzer macht vollständige, zutreffende Angaben und hält sie aktuell. Zugangsdaten sind geheim zu halten; unbefugter Zugriff ist unverzüglich mitzuteilen. Konten dürfen nur im Rahmen der vereinbarten Nutzerzahl verwendet werden.
§ 6 Pflichten des Nutzers
Findcheck darf ausschließlich im Rahmen geltender Gesetze, dieser AGB und der Rechte Dritter verwendet werden. Untersagt sind insbesondere: rechtswidrige Überwachung/Verfolgung von Personen, verdeckte Persönlichkeitsprofile, Diskriminierung anhand sensibler Merkmale, Umgehung technischer Schutzmaßnahmen, Manipulation/Überlastung, unzulässige Weitergabe von Daten sowie Verletzung von Datenschutz-, Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechten. Der Nutzer ist für die Rechtmäßigkeit seiner Suchbegriffe, verbundenen Konten und der Nutzung der Ergebnisse verantwortlich. Bei konkreten Anhaltspunkten für rechtswidrige Nutzung darf der Zugang vorübergehend gesperrt werden.
§ 7 KI-gestützte Auswertungen
Findcheck kann Inhalte automatisch zusammenfassen, kategorisieren, priorisieren oder nach Stimmung und Relevanz einordnen. Diese Ergebnisse sind maschinell erzeugte Einschätzungen und können fehlerhaft, unvollständig oder missverständlich sein. Sie ersetzen keine eigene inhaltliche, rechtliche, wirtschaftliche oder redaktionelle Prüfung. Entscheidungen mit erheblichen Auswirkungen auf Personen dürfen nicht ausschließlich auf einer automatischen Bewertung beruhen.
§ 8 Vertragsschluss
Die Darstellung der Tarife ist kein bindendes Angebot. Vor der kostenpflichtigen Bestellung werden Tarif, Leistungsumfang, Abrechnungszeitraum, Bruttopreis, Vertragslaufzeit, Testbedingungen und Kündigungsregel angezeigt. Durch Betätigung des eindeutig beschrifteten Bestellbuttons gibt der Nutzer ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt durch Vertragsbestätigung, Freischaltung oder Zahlungsbestätigung zustande. Vertragsbestätigung und einbezogene AGB werden dauerhaft speicherbar bereitgestellt.
§ 9 Preise und Zahlung
Es gelten die zum Bestellzeitpunkt angezeigten Preise. Sämtliche öffentlich dargestellten Preise sind Gesamtpreise einschließlich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Monatliche Tarife werden monatlich, jährliche Tarife mit dem angezeigten Jahresgesamtpreis jährlich im Voraus abgerechnet. Ein bei jährlicher Abrechnung angezeigter monatlicher Vergleichswert dient nur der Orientierung; maßgeblich ist der Jahresgesamtpreis. Der Agency-Preis „ab 349,00 €“ ist ein Ausgangspreis; der endgültige Preis ergibt sich aus einem individuellen verbindlichen Angebot. Zahlungen werden über die angegebenen Zahlungsdienstleister abgewickelt. Bei ausbleibender Zahlung dürfen kostenpflichtige Funktionen nach erfolgloser Aufforderung eingeschränkt werden.
§ 10 Testphase
Dauer, Funktionsumfang und Bedingungen einer Testphase werden vor Beginn angezeigt. Wird eine Testphase automatisch kostenpflichtig fortgeführt, werden Preis, Abrechnungszeitraum und Zeitpunkt der ersten Belastung vorab eindeutig genannt. Eine kostenpflichtige Fortführung erfolgt nur mit wirksamer Zustimmung. Soweit nicht anders angegeben, kann pro Person/Organisation nur eine kostenlose Testphase genutzt werden.
§ 11 Kontingente und Tarifwechsel
Suchen, Erwähnungen, Nutzer, Exporte, Reports und Mandanten können tarifabhängig begrenzt sein. Nicht genutzte monatliche Kontingente verfallen am Ende des Abrechnungszeitraums. Bei Erreichen eines Kontingents entstehen keine automatischen Zusatzkosten, sofern nicht ausdrücklich beauftragt. Upgrades können sofort und anteilig wirksam werden; Downgrades zum Ende des laufenden Zeitraums. Vor endgültiger Löschung erhält der Nutzer eine angemessene Möglichkeit zur Reduzierung oder zum Export.
§ 12 Laufzeit und Kündigung
Der Vertrag läuft für den gewählten monatlichen oder jährlichen Abrechnungszeitraum. Es gelten die bei der Bestellung angezeigten Verlängerungs- und Kündigungsbedingungen. Die Kündigung kann über das Nutzerkonto, das Kundenportal, die bereitgestellte Kündigungsfunktion oder in Textform erfolgen. Verbrauchern wird, soweit gesetzlich erforderlich, eine Kündigungsmöglichkeit gemäß § 312k BGB bereitgestellt. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt. Nach Vertragsende entfällt der Zugriff auf kostenpflichtige Funktionen; vorher wird eine angemessene Exportmöglichkeit bereitgestellt, soweit technisch und rechtlich möglich.
§ 13 Widerrufsrecht
Verbrauchern steht grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung. Soll die Leistung bereits während der Widerrufsfrist beginnen, wird die erforderliche Erklärung des Verbrauchers gesondert eingeholt.
§ 14 Verfügbarkeit und Änderungen
Der Anbieter bemüht sich um hohe Verfügbarkeit, schuldet aber keine ununterbrochene oder fehlerfreie Bereitstellung, sofern nicht gesondert vereinbart. Einschränkungen können durch Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, Störungen externer Dienste, höhere Gewalt oder technische Anpassungen entstehen. Planbare Wartung wird nutzerschonend durchgeführt. Funktionen dürfen angemessen weiterentwickelt werden, wenn der Vertragszweck erhalten bleibt.
§ 15 Nutzungsrechte
Sämtliche Rechte an Software, Gestaltung, Marke und Infrastruktur verbleiben beim Anbieter oder den Rechteinhabern. Der Nutzer erhält für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht. Rechte an gefundenen Inhalten verbleiben bei den jeweiligen Urhebern; die Anzeige überträgt keine weitergehenden Verwertungsrechte.
§ 16 Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die gesonderte Datenschutzerklärung. Soweit erforderlich, schließen Anbieter und Geschäftskunde eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Soweit der Nutzer Verantwortlicher ist, bleibt er für die Rechtmäßigkeit seiner Suchaufträge verantwortlich.
§ 17 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Keine Haftung insbesondere für Vollständigkeit öffentlicher Erwähnungen, Richtigkeit fremder Inhalte, fehlerhafte automatische Einordnungen oder ungeprüft getroffene Entscheidungen. Zwingende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
§ 18 Sperrung
Ein Konto darf vorübergehend gesperrt werden bei konkreten Anhaltspunkten für rechtswidrige Nutzung, Sicherheitsgefährdung, erhebliche Vertragsverstöße oder trotz Aufforderung ausbleibende Zahlungen. Soweit möglich, erhält der Nutzer Gelegenheit zur Stellungnahme oder Abhilfe. Bei besonders schweren Verstößen kann der Vertrag außerordentlich beendet werden.
§ 19 Änderungen der AGB
Die AGB dürfen bei sachlichem Grund geändert werden, insbesondere bei geänderten Gesetzen, Rechtsprechung, Sicherheitsanforderungen oder Weiterentwicklungen. Über wesentliche Änderungen wird rechtzeitig in Textform informiert. Änderungen, die das vertragliche Gleichgewicht wesentlich zulasten des Nutzers verschieben, werden nicht ohne erforderliche Zustimmung wirksam.
§ 20 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland; zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltsstaates eines Verbrauchers bleiben unberührt. Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit zulässig – der Sitz des Anbieters Gerichtsstand. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Anbieter nicht verpflichtet und grundsätzlich nicht bereit. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleiben die übrigen unberührt; an ihre Stelle treten die gesetzlichen Regelungen.